Beispiele für Ortskernbelebung

Musik2.jpg

Dorffest in Kasten - St. Peter am Wimberg

Der Themenbereich Ortskernbelebung gewinnt für die Dorf- und Stadtentwicklung immer mehr an Bedeutung, da durch die Verlagerung von Funktionen aus den Kernen an die Ortsränder oder direkt auf die "grüne Wiese" in vielen Orten Bauten im Zentrum untergenutzt sind oder sogar leer stehen. Diese Entleerung ist in manchen Orten schon als sehr gravierend zu bezeichnen und beschränkt sich nicht nur auf das Zusperren des letzten Kaufhauses im Zentrum, sondern erstreckt sich auch auf andere Bereiche der Nahversorgung wie Bäcker, Fleischhauer, Wirtshaus, Post usw. Zusätzlich verlieren die Kerne an Wohnbevölkerung, da sich in den letzten Jahrzehnten die Wohnbautätigkeit verstärkt durch den Wunsch nach dem Haus im Grünen an die Peripherie der Orte verlagert hat. Mit den fehlenden Nutzungen in den Kernen wird es langfristig nicht möglich sein, die Zentren und damit ihre bedeutende historische Bausubstanz, die für die Identität unserer Orte und den Tourismus von zentraler Bedeutung ist, zu erhalten. Entleerte Dorfzentren zeigen auch an, dass das Dorf im alten Sinn aufgehört hat, zu bestehen. 

Es gibt kein Standardrezept zur Lösung des Problems. Ideen sind gefragt, die die Revitalisierung ermöglichen, eine langfristige Nutzung gewährleisten, die Erhaltung der Substanz durch Einnahmen aus der Nutzung sichern und den Zentren wieder Leben geben. Die präsentierten Beispiele sollen ermutigen und Ansporn geben, auch im eigenen Ort zur Belebung des Ortskerns aktiv zu werden.

Schanigarten vor einem Cafe in Grein, Stadtbrunnen, Foto Danninger

 Stadtplatz Grein